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RSSPrint

Tempohome Lissabonallee

01.03.2018

Neue Nachbarn aus aller Welt

Eröffnet im November 2017 mit 248 Betten, inzwischen bewohnt von etwa 240 Menschen aus über 20 Nationen, Einzelpersonen, vielen Familien, Müttern mit Kindern – etwa 30 Säuglingen und Kleinkindern, insgesamt etwa 80 zwischen 0 und 17 Jahren – das ist das Tempohome in der Lissabonallee am Rande der Gartenstadt Düppel.

In Reih und Glied stehen auf dem früheren Sportplatz neben der Sporthalle und dem Jugendfreizeitheim die eingezäunten Container, die auf jeden Fall für die nächsten zwei Jahre Geflüchtete und zugewanderte Menschen beherbergen – neue Nachbarn in Schlachtensee, denen unser Willkommen gilt wie allen, die als neue Nachbarn zu uns kommen.

Betreiber des Tempohomes ist die WORKS gGmbH, zu deren Team die Ehrenamtskoordinatorin Christine Kehrt gehört. Sie hat mir die Einrichtung mit ihren Möglichkeiten und Beschränkungen gezeigt, hat mir davon erzählt, was schon alles ganz gut funktioniert und wo es noch klemmt.

Etliche Bewohner haben dort, wo sie vor dem Umzug in das Tempohome irgendwo anders in Berlin untergebracht waren, bereits Kontakte geknüpft, auch Freundschaften geschlossen, die sie pflegen. Andere, vor allem wohl Frauen, sind aktuell auf Hilfestellung angewiesen.

Alle schulpflichtigen Kinder haben inzwischen einen Schulplatz. Aber KiTa-Plätze werden gebraucht und regelmäßige Kinderbetreuung sowie Angebote für Jugendliche in der Einrichtung. Hier ist – wie im Hohentwielsteig, der anderen ähnlichen Einrichtung im Gemeindebereich – wieder ehrenamtliches Engagement sehr erwünscht und notwendig. Natürlich fehlt es auch an Sachmitteln z.B. für eine bestehende Nähgruppe, für gemeinsames Backen und ähnliches. Obenan auf der Bedarfsliste steht derzeit ein stabiler Kicker, ein größerer Fernseher mit der Möglichkeit zum Anschluss einer Spielekonsole, Tischtenniskellen und –Bälle vor allem für die Jugendlichen sowie Draußen-Spielzeug (vom Bobbycar bis zur Buddelschippe) für die Kinder, für die im Frühjahr ein kleiner Spielplatz angelegt werden soll.

Wenn Sie hier in irgendeiner Weise bereit sind zur Nachbarschaftshilfe oder etwas anzubieten haben, dann melden Sie sich bei Christine Kehrt im Tempohome in der Lissabonallee 6 (Telefon 030 26575238) oder sagen Sie im Gemeindebüro Bescheid (030 809 022 50) oder rufen Sie mich an.

Manfred Lösch, Pfarrer. i. R.