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RSSPrint

Cur homo deus?

27.11.2019

19:00 Uhr: Beginn der Gesprächsreihe zu „Homo deus: Eine Geschichte von Morgen“ von Yuval Harari

1094 schrieb Anselm von Canterbury, ein Benediktinermönch, sein theologisches Hauptwerk mit dem Titel „Cur deus homo“ (Warum wurde Gott Mensch?). Anselm sah in der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus eine Notwendigkeit, um die Menschheit von ihrer Schuld und unendlichen Sünde zu erlösen. Gott beugte sich also bildlich gefasst zum Menschen hinunter.

Fast 1000 Jahre später beschreibt der Historiker Harari eine Menschheit, die sich auf Grund ihres Erkenntnisgewinns und ihrer biologisch-technischen Fähigkeiten nicht mehr von einer Gottheit abhängig sieht, sondern die Schlüssel des Lebens zunehmend selbst in die Hand bekommt. Der Mensch, so könnte ein neues Bild erscheinen, klettert auf den Thron Gottes.

In einer Gesprächsreihe wollen wir die drei Teile der aktuellen Analyse Hararis nachvollziehen und uns als Menschen des Denkens und christlichen Glaubens darüber austauschen, welche Veränderungen, Gefahren und Perspektiven sich ergeben. Wir werden bei unserem Fragen und Diskutieren von Pfarrer Helmut Ruppel begleitet.

Die Lektüre des Buches wird vorausgesetzt. Eine begrenzte Teilnehmendenzahl von 15 Personen dient dem Gesprächscharakter. Eine Anmeldung wird erbeten unter: michaeljuschka(at)gmx.de

Die weiteren Abende in dieser Reihe werden miteinander vereinbart.

Michael Juschka


Gemeindehaus, Matterhornstraße 39, 14129 Berlin

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