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RSSPrint

Reise der Frauengruppe nach Georgien

Vom 9. – 18. September 2016 flog die Frauengruppe unserer Gemeinde nach Georgien. Wir waren zu elft und sahen dem Land zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer gespannt entgegen. Khatuna, eine reizende junge Georgierin, war unsere Reiseleiterin. Sie begleitete uns die ganze Zeit und beantwortete dank ihres exzellenten Deutschs unsere vielen Fragen gut und geduldig.

Wir lernten die Hauptstadt Tiflis am Kwarifluß im östlichen Georgien kennen, eine wunderschöne quirlige Stadt voller eindrucksvoller alter und neuer Bauten, in der der Hauptteil der georgischen Bevölkerung lebt und arbeitet. Wir machten Ausflüge hoch in den Großen Kaukasus, in Steppenlandschaften und Höhlenstädte, Fahrten ins Weinanbaugebiet Kachetien und ans Schwarze Meer mit der Bädermetropole Batumi, besuchten Kutaissi, die alte Hauptstadt von Kolchis, wo die Argonautensage um das goldene Vlies spielte. All das brachte uns eine Flut von lebendigen Eindrücken.

Trotz einer nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion am Boden liegenden Wirtschaft mit massivem Rückgang der Industrie trafen wir auf vitale stolze Menschen mit einer orientalisch geprägten Lebensweise und Gastfreundschaft. Die Älteren denken noch an die soziale Absicherung zur Sowjetzeit, die Jüngeren aber träumen von einer stärkeren Ausrichtung nach Westen.

Als eindruckvollste Erinnerung nehme ich die Begegnung mit einer ungewohnt intensiven Gläubigkeit mit, sowohl bei alten wie bei jungen Menschen, die eigentlich alles durchsetzt - wie selbstverständlich immer da ist

Lucie Rudolf


Da wir nicht über all unsere Eindrücke schreiben können, berichten wir hier nur von den Gesprächen mit einer lutherischen Pastorin in Tiflis, einer Journalistin in Batumi und vom „Goldschatz“ im Tiflisser Nationalmuseum:

Besuch der evangelischen Gemeinde in Tiflis

Im Gespräch mit Eter Turadze

Goldschmiedekunst in Georgien


Letzte Änderung am: 26.10.2016