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Geschichte der Gemeinde

Schlachtensee entstand um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert als villenartig bebauter Vorort von Berlin und gehörte zunächst zur Gemeinde Zehlendorf. In dem ausgedehn­ten Waldgebiet gab es zuvor nur einige Fischer und verstreute Höfe. Die systematische Erschließung des Gebietes links und rechts der verkehrstechnisch bedeutsamen Potsdamer Chaussee und der Bau der Wannsee-Bahn führten zu einem starken Be­völkerungswachstum. Die alte Zehlendorfer Dorfkirche und auch die 1905 neu errichtete Paulus-Kirche reichten für die wachsende Gemeinde nicht mehr aus.

Vom Kaiserreich bis zum Ende des NS-Reiches und zum Neubeginn danach 1907 - 1948

1907

Die Zehlendorfer Gemeinde bildet in Schlachtensee einen eigenen Pfarrbezirk. Pfarrer Wilhelm Anz wird zum ersten Schlachtenseer Pfarrer berufen (zuvor Pfarrer in Windhuk). An seiner Seite kommt Schwester Erna Holzmann in die Gemeinde. Versammlungsort der Gemeinde ist eine Schulbaracke in der Eitel-Fritz-Straße.

1911

Im Jahr 1910 hatte sich ein Kirchbauverein gebildet, der für „eine würdige innere Ausstattung des Gotteshauses“ gesammelt hat. Die Kosten für den Bau von Kirche, Konfirmandensaal und Pfarrhaus betrugen 144.000 Mark; zu den Kosten des Baugrundstücks hat die Kommune die Hälfte beigetragen.

Am 25. Juni wurde der Grundstein gelegt für die Johanneskirche. Architekt: Regierungsbaumeister Büttner

22.9.1912

Einweihung der Johanneskirche durch Generalsuperintendent Händler.

1914 - 1918

Pfarrer Anz wird Feldprediger. Pfarrer Stosch aus Wannsee vertritt ihn.

1927

Das ehemalige Schulhaus am Dubrowplatz wird Gemeindehaus

1933

Kirchenwahlen: Die Mehrheit im Gemeindekirchenrat der Zehlendorfer Gemeinde steht den Deutschen Christen nahe. Pfarrer Anz bleibt neutral. In Schlachtensee bildet sich eine von den Pfarrern unabhängige Bekenntnisgemeinde (BK) - u.a. mit der Gemeindehelferin Hanna Reichmuth.

1938

Pfarrer Anz geht in den Ruhestand.Das deutsch-christliche Konsistorium favorisiert als Nachfolger Dr. Walter Augustat. Er war zuvor im Schuldienst und ist Mitglied der NSDAP.

1945

Kurz vor Kriegsende sterben die Kindergartenleiterin und einige Kinder in einem Splittergraben auf dem Dubrowplatz. Das Kirchendach wird beschädigt. Dadurch wird auch die Orgel zerstört.

1947

Pfarrer Augustat erhält wegen seiner Mitgliedschaft in der NSDAP von den Alliierten Berufsverbot. Das Konsistorium setzt Johannes Jänicke – aus Ostpreußen ausgewiesen - kommissarisch zum Pfarrer ein.

Prof. Heinrich Vogel bekommt einen Predigtauftrag und behält ihn bis 1974.

Von der Teilung Deutschlands bis zum Mauerbau 1949 – 1961

1949

Durch Teilung der Gemeinde Zehlendorf wird Schlachtensee am 1. April eine selbständige Gemeinde. Der neue Superintendent von Zehlendorf, Walter Hildebrand, wird Pfarrer in Schlachtensee.

1950

Der bisherige Jugendpfarrer von Zehlendorf, Hellmuth Linke, wird zweiter Pfarrer in Schlachtensee. Mit ihm kommt Schwester Hildegard Kunert in die Gemeinde.

1950 – 1952

Die amerikanische Theologin („Vikarin“) Mary Heilner wird von ihrer Heimatgemeinde Westfield (Episkopal Church USA) nach Berlin entsandt, um im Flüchtlingslager Düppel mit Kindern zu arbeiten. Sie schlägt eine Brücke zur Gemeinde Schlachtensee.

1953

Die Gemeindehelferin Hanna Reichmuth geht in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin ist Ruth Balzer.

1957

Unter der Initiative von Pfarrer Linke wird der Innenraum der Johanneskirche neu gestaltet (Architekt: Günter Behrmann; Kirchenfenster: Erich-Otto Köpke). Die Kirche erhält anstelle der im Krieg eingeschmolzenen Glocken ein neues Geläut.

1958

Pastor Dr. Manfred Karnetzki, der einen Seelsorgeauftrag im Lager (für „Zonen“-Flüchtlinge) in Düppel hatte, vertritt über mehrere Monate Pfarrer Linke, der in dieser Zeit eine Fortbildung macht.

1960

Das Mahnmahl wird eingeweiht (Gestaltung: Gunter Otto) und die Mahnmahlstiftung gegründet. Zuvor hatte die Erwähnung der „ermordeten Juden“ einen Konflikt in der Gemeinde und im Gemeindekirchenrat ausgelöst.

Superintendent Hildebrand geht in den Ruhestand. Dr. Manfred Karnetzki wird kommissarischer Pfarrer.

Kalter Krieg und unruhige Jugend 1961 – 1974

1961

Die Superintendentur wird in die Paulusgemeinde verlegt. Manfred Karnetzki wird neben Hellmuth Linke zum Pfarrer in Schlachtensee gewählt

Ökumenische Bibelwoche mit Pfarrer Siem (Indonesien), Pfarrer Happel (Frankreich), Paul Cates (USA) und Prof. Vogel.

Seit 1962 regelmäßige Gottesdienste der Jugend – z.T. mit Dialogpredigten.

1963

Das neue Gemeindehaus und das Mary-Heilner-Heim für die Jugendarbeit werden eingeweiht. (Architekt: Günter Behrmann ).

Beginn der Schlachtenseer Abende mit Senator Carl-Heinz Evers. „Die mitmenschliche und politische Erziehung in der Schule“.

Die junge Gemeinde führt zum Gedenken an den deutschen Widerstand im Gemeindehaus das Theaterstück „Das Bild des Menschen“ von Frank Lothar auf. Dazu spricht Pfarrer Dr. Harald Poelchau.

1964

Erste Fahrt der Jungen Gemeinde nach Prag, Theresienstadt und Lidice.

An zwei Wochenenden finden „Bibeltage“ statt, die einerseits der Begegnung mit der Synagoge und zum anderen der Auseinandersetzung mit dem Thema „Der verwaltete Mensch“ aus biblischer Sicht dienen.

1965

Vortragsreihe von Pfarrer Karnetzki zur Einführung in Fragestellungen und Einsichten der „modernen Theologie“ ( Neues Testament ).

Aus der CSSR kommt unter der Leitung von Prof. Bic eine Gruppe von Theologen verschiedener Konfessionen zu Besuch.

1966

Die neue Orgel wird eingeweiht.

1967

Der von dem – inzwischen als Stasi-Spitzel entlarvten - Polizisten H. Kurras erschossene Student Benno Ohnesorg wird aufgebahrt und durch Wilmersdorf und Zehlendorf zum Kontrollpunkt Dreilinden gefahren. Pfarrer Linke fordert die Gemeinde auf, diesen Weg solidarisch zu säumen.

1968

Rechtsanwalt Manfred Roeder wird zum Ältesten gewählt. Zuvor hatte der CDU-Abgeordnete Wolfgang Werth alle wahlberechtigten CDU-Mitglieder in Schlachtensee aufgefordert, „konservativ eingestellte Kandidaten“ zu wählen, die „gegen ein politisches Mandat der Kirche“ sind. Manfred Roeder gehört der CDU an. Außerdem vertritt er die Position der „moralischen Aufrüstung“.

Im Gemeindehaus findet der erste terre-des-hommes-Basar statt. Charlotte Neumann gibt den Anstoß dazu.

Ab 1969

finden jährlich Gemeindeseminare zu theologischen und gesellschaftspolitischen Fragen statt.

1970

führt das Gemeindeseminar zum Thema „Alt werden“ zur Gründung des Altenclubs am Mexikoplatz. In ökumenischer Zusammenarbeit mit der katholischen Nachbargemeinde bietet eine Gruppe Ehrenamtlicher in einem umgewandelten Ladenlokal einen Anlaufpunkt für die alten Menschen der Umgebung, um sich zu treffen und künstlerisch zu betätigen.

Neue Formen des Konfirmandenunterrichts werden entwickelt. Dazu gehören die Beteiligung von jugendlichen Teamern und ein Industrieseminar in Salzgitter.

Ein großes Seminar mit Elterninitiativen und Familienwohngemeinschaften zum Thema „Das Kind und seine Erziehung“ hat die Gründung eines Miniclubs im Mary-Heilner-Heim als Alternative zum Kindergarten zur Folge.

1971

Aus einer Informationsveranstaltung zur Planung eines Wohngebiets in Düppel-Nord mit Vertretern des städtischen Erziehungsheims Jugendhof und der Senatsverwaltung für Bau und Wohnen führt zu einer Bürgerinitiative mit dem Ziel, den Jugendhof in die Siedlungsplanung zu integrieren.

1972

Zum 60. Kirchweihfest findet eine Festwoche statt – u. a. mit einer Kunstausstellung Schlachtenseer Maler.

Pastor Jürgen Kleiner bekommt vom Kirchenkreis einen Seelsorgeauftrag im Jugendhof und begleitet die Jugendarbeit der Gemeinde; u. a. den Jugendclub „Katakombe".

Von der RAF-Krise der Bundesrepublik Deutschland bis zum Ende des kalten Krieges 1974 - 1990

1974

Pfarrer Hellmuth Linke geht in den Ruhestand.

Heinrich Albertz wird Pfarrer in Schlachtensee. Er war Innensenator und 1966/67 Regierender Bürgermeister von Berlin. Infolge der Unruhen nach dem gewaltsamen Tod von Benno Ohnesorg war er von seinem Amt zurückgetreten und Pfarrer in Gropiusstadt geworden.

Am Heiligen Abend wird der im Fernsehen übertragene Gottesdienst mit Pfarrer Albertz von RAF-Sympathisanten (RAF= Rote Armee Fraktion) gestört.

1975

Unmittelbar nach dem Sonntagsgottesdienst am 2. März bereitet sich Heinrich Albertz darauf vor, die freigepressten RAF-Häftlinge auf ihrem Flug nach Aden zu begleiten, um den von der RAF entführten CDU-Politiker Lorenz zu befreien. Nach der Rückkehr aus Aden kann er am 9. März Peter Lorenz im Gottesdienst begrüßen.

Rolf Thoma wird dritter Gemeindepfarrer in Schlachtensee.

Don und Ann McCord verlassen Berlin und kehren in die USA zurück. Pastor Lothar Wittkopf übernimmt von Pastor Jürgen Kleiner die Seelsorge im Jugendhof und ist in der Jugend- und Konfirmandenarbeit der Gemeinde tätig.

1976

Im Anschluss an seinen Vortrag zum Thema: “Wer schützt unsere Verfassung“ gründet Heinrich Albertz einen Arbeitskreis für demokratische Rechte (gegen Berufsverbote).

Erste Polenreise der Gemeinde (Stettin, Danzig, Warschau).

Seit dem Gottesdienst zum ersten Advent feiert die Gemeinde in jedem Sonntagsgottesdienst das Abendmahl.

1977

Der Gemeindekirchenrat öffnet den Studierenden der Evangelischen Fachhochschule das Gemeindehaus für eine Hungeraktion im Protest gegen ihren Rektor.

1979

Pfarrer Heinrich Albertz geht in den Ruhestand, bleibt aber Prediger in Schlachtensee. Lothar Wittkopf tritt seine Nachfolge im Pfarramt an.

1982

Lothar Wittkopf wird Landesjugendpfarrer.

1983

Martina Gern wird als Nachfolgerin von Lothar Wittkopf als erste Frau Inhaberin einer Pfarrstelle in Schlachtensee.

1986

Pfarrer Manfred Karnetzki wird Studienleiter der Evangelischen Akademie und Direktor des Evangelischen Bildungswerkes in Berlin (West).

1988

Pfarrerin Martina Gern wird Superintendentin in Berlin-Tiergarten.

1989

Dr. Hartmut Lucas tritt die Nachfolge von Martina Gern als Pfarrer in Schlachtensee an.

Aufgabe des Gemeindehauses am Ilsensteinweg und Errichtung des Gemeindezentrums Johanneskirche
1990 - 2000

1990

Der GKR stellt das Bauvorhaben Gemeindezentrum Schlachtensee vor: das Gemeindehaus mit Mary-Heilner-Heim im Ilsensteinweg 19 – 25 soll aufgegeben werden, auf dem Gelände neben der Kirche sollen zusätzliche Gemeinderäume errichtet werden.

Im Juni 1990 besucht eine Gruppe zum erstenmal Wolgograd auf der Grundlage des Partnerschaftsvertrags zwischen dem Kirchenkreis Zehlendorf und dem Bezirk Zentrum in Wolgograd mit mehreren Schlachtenseer Gemeindegliedern.

1991

Tägliche Friedensgebete anlässlich des Golfkriegs in der Johanneskirche.

8. September: Während eines 3-tägigen Aufenthalts bereitet sich eine amerikanische Reisegruppe mit Don McCord aus Oak Park auf den Russland- und Wolgograd-Aufenthalt in Schlachtensee vor. Am Sonntag ökumenischer Gottesdienst (Predigt Don McCord) mit Chor KANTOR aus Wolgograd und Gästen aus Südafrika.

Charlotte Neumann, Kreiskatechetin, Gemeindeälteste, Initiatorin des Schlachtenseer terre-des-hommes-Basars stirbt 90-jährig.

1992

Die Friedensgruppe legt ihren Schwerpunkt auf die Situation der Ausländer in Zehlendorf.

Seit August 1992 lebt eine vierköpfige muslimische Familie aus Sarajewo bei einer Schlachtenseer Familie zu Gast. Nachdem sie eine eigene Wohnung gefunden hat, kommt die Gemeinde weiter für Wohnung und Lebensunterhalt der Familie auf (Sammlung erbringt 30.000 DM).

Kammerchor Schlachtensee unternimmt eine einwöchige Konzert- und Begegnungsreise nach Wolgograd.

1993

Heinrich Albertz, der von 1974 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1979 Pfarrer in Schlachtensee war und bis 1986 einen Predigtauftrag hatte, stirbt am 18. Mai. Am 5. Juni findet ein Gedenkgottesdienst in der Johanneskirche statt, in dem Walter Jens die Predigt hält.

Wolgograder Sozialarbeiter absolviert 3-monatiges Praktikum in der Jugendarbeit der Gemeinde.

Die Gemeinde überträgt das Grundstück Ilsensteinweg 14, das bisher als „Waldspielplatz“ von der Kindertagesstätte genutzt wurde, in Erbpacht an die Hilfswerksiedlung. Sie errichtet darauf Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau (einschließlich einer behindertengerechten Wohnung) und einen Spielplatz, der während der Öffnungszeiten von der Kita genutzt werden kann.

Zwei Zivildienstleistende beginnen ihren einjährigen Dienst in der Gemeinde, einer mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit, einer in der Kita.

In der Adventszeit beginnen „Kleinkinder-Gottesdienste“, die in enger Zusammenarbeit von Pfarrer Lucas und den Erzieherinnen des Kindergartens geplant werden und zunächst vierzehntäglich, später monatlich an einem Donnerstag Morgen in der Kirche stattfinden.

1994

Die Gemeinde beteiligt sich an der Aktion „Warmes Essen“ für Obdachlose und andere Bedürftige, das von evangelischen und katholischen Gemeinden, dem Bezirksamt Zehlendorf und weiteren karitativen Einrichtungen in der Pauluskirche eingerichtet wurde und montags, mittwochs und freitags von 12 – 14 Uhr kostenlos ein warmes Essen ausgibt.

1. Besuch von Prof. Sumaja Farhat-Naser aus Bir Seit in Schlachtensee. Die Frauengruppe der Gemeinde bereitet sich daraufhin auf einen Besuch in Israel/Palästina vor, der 1996 stattfindet.

Am 1. März bezieht ein palästinensisches Ehepaar mit vier Kindern das nach dem Dienstende des Hausmeisters des Gemeindehauses leer stehende Haus für zwei Jahre.

Der GKR beschließt die Renovierung der Kirche und den Neubau des Gemeindezentrums im Rahmen des Kirchlichen Investitionsprogramms.

1995

Am 8. Mai feiern Vertreter der Gemeinden Bornstedt und Bredereiche, die unseren Mahnmaltext übernommen haben, einen gemeinsamen Gottesdienst in Erinnerung an die 50. Wiederkehr des Kriegsendes in Schlachtensee

Am 7. August stirbt Dr. Werner Tang, langjähriger Ältester, von 1986 -1989 Vorsitzender des GKR, Kreissynodaler und Mitglied des Kreiskirchenrats, Mitbegründer des Altenclubs am Mexikoplatz

Am 1. Dezember übernimmt Pfarrer Thoma nach 20 Dienstjahren in Schlachtensee ein Pfarramt in der Martin-Luther-King-Gemeinde.

Peter Martins kommt als Pfarrer im Entsendungsdienst nach Schlachtensee.

1996

Am 1. März wird das von der Hilfswerksiedlung erbaute Haus im Ilsensteinweg 14 bezogen (dem ehemaligen Waldspielplatz der Kita am Dubrowplatz).

Veranstaltung über „Guernica und die Geschichte der Namensgebung der Spanischen Allee“ im Gemeindehaus führt zur Benennung des „Guernicaplatzes“ an der Kreuzung Spanische Allee, Breisgauer Straße, Tewsstraße.

Mitglieder des GKR besuchen nach vorheriger Ankündigung die Bewohner der neu bezogenen, ehemals amerikanischen Wohnungen.

Nach der Gemeindeveranstaltung „Sterbebegleitung und Trauer“ bildet sich die Trauergruppe.

1997

Am 1. April kommt Kristina Westerhoff als Pfarrerin im Entsendungsdienst nach Schlachtensee, Peter Martins wird Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Ev. Theologie der FU.

Die Kreissynode beschließt auf der Tagung in Schlachtensee am 9. August die Fusion des Kirchenkreises Zehlendorf mit den nördlichen Gemeinden des Kirchenkreises Teltow.

In der Arbeitsgruppe „Erneuerung der Kirche“ beim 85. Kirchweihfest entsteht ein Kreis, der sich zum monatlichen Fürbitt-Gebet in der Kirche trifft.

Kita-Eltern verkaufen selbstgebundene Adventskränze zu Gunsten des Kindergartens in Phepene/Südafrika. (Das wird in den folgenden Jahren fortgesetzt.)

1998

Das Gemeindehaus-Grundstück Ilsensteinweg wird für 5.250.000 DM verkauft; 1.000.000 DM des Erlöses geht entsprechend der Verabredung mit der Landeskirche an das neue Gemeindezentrum in Karow-Nord. Der Kirchturm wird für 540.000 DM, die vom Kirchenkreis getragen werden, saniert. Die Kosten für Sanierung der Kirche und Umbau des Pfarrhauses werden mit 4.800.000 DM veranschlagt.

Am 28. Juni nimmt die Gemeinde mit einem Fest Abschied vom Gemeindehaus, das Ende Juli geräumt werden muss.

Im September beginnen die Bauarbeiten an der Außenfassade der Kirche und im Pfarrhaus. Die Gemeindearbeit wird in das Haus Bogotastr. 15 ausgelagert. Die Sanierung des Innenraums der Kirche beginnt nach Weihnachten.

Der Gemeindekindergarten am Dubrowplatz feiert sein 60-jähriges Bestehen.

Vom 17. Januar bis zum 6. Juni werden die Gottesdienste im Berufsbildungszentrum Kirchblick 5 – 7 abgehalten, am 13. Juni wird in der sanierten Kirche der erste Gottesdienst mit einer Konfirmation gefeiert.

Am 1. April ist die Evangelische Kirchengemeinde Schlachtensee 50 Jahre selbständig.

Die langjährige Küsterin Ruth Balzer stirbt.

Am Reformationstag wird die auch mit Spenden aus Schlachtensee erbaute Kirche der Partnergemeinde Giyani im Kirchenkreis Mphome/Südafrika eingeweiht; Pfarrerin Westerhoff und die Älteste Friederike Wehnert nehmen an der Feier teil.

Die Gemeinde nimmt ihr neues Zentrum Johanneskirche in Besitz und füllt es mit Leben

2000

Seit dem 2. April findet der „Gottesdienst für Kinder“ jeweils am 1. Sonntag des Monats um 11:30 Uhr statt, an den übrigen Sonntagen ist „KinderBibelZeit“ parallel zum Gottesdienst.

Am 16. April wird das Gemeindezentrum mit Festgottesdienst, Predigt Bischof Huber, eröffnet. Es schließt sich ein Gemeindefest an, das mit der Aufführung der Matthäuspassion von Heinrich Schütz endet.

Anneliese Jordan, Kirchenälteste von 1957 – 1968, gestorben.

2001

Am 24. September wird Kristina Westerhoff zur Pfarrerin in Schlachtensee gewählt.

2003

Pfarrer Lucas lädt einmal im Monat zu einem offenen Nachmittag für Menschen in der 2. Lebenshälfte ein: Unter dem Thema „Ansichten“ stellt er Personen und Ereignisse des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens vor.

Ab 26. März Friedensgebete in der Johanneskirche anlässlich des 2. Irakkrieges

Eine neu gegründete Gruppe „Abenteuer Kirche" für Kinder von 8 – 12, trifft sich unter Leitung von Uli Hansmeier.

Am Reformationstag wird zum ersten Mal in der Johanneskirche Goldene Konfirmation gefeiert (für die Jahrgänge 1949 bis 1953)

2004

Am 18. Mai erhält der Platz vor der Johanneskirche den Namen „Heinrich-Albertz-Platz“. Die Platzbenennung beginnt mit einer Andacht, in der Bischof Huber und Bürgermeister Wowereit Ansprachen halten.

2005

Christa Anton, lange Jahre im Kindergottesdienst, GKR und im Förderungsverein tätig, gestorben.

Der Kirchenmusiker Wolfdietrich Stephan wird nach fast 23 Jahren als Kantor in Schlachtensee verabschiedet.

Die Altenarbeiterin Almut Mandel scheidet aus dem Dienst der Gemeinde; Ehrenamtliche übernehmen die von ihr bisher betreuten Arbeitsbereiche.

Der Kirchenmusiker Stephan Rauh wird im September Leiter des Großen Chors und des Collegium Vocale.

Das „Forum Brückenbildung“ geht in der „Literarischen Teestunde“ auf. Sie lädt zu monatlichen Treffen zu Literatur und Gespräch ein.

Am Reformationstag feiern die Jahrgänge 1954/55 Goldene Konfirmation.

2006

Pfarrer Dr. Hartmut Lucas wird Direktor im Amt für Kirchliche Dienste. Er wird im Gottesdienst am 28. Mai verabschiedet.

Am 3. September wird nach einem langen Diskussionsprozess eine neue Gottesdienstordnung eingeführt.

Am 1. Oktober beginnt Pfarrer Alexander Tschernig seinen Entsendungsdienst in der Gemeinde.

2007

Die Tradition des Kirchencafés wird wieder aufgenommen. Es findet an jedem 3. Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst im Mahnmalraum statt.

Am 6. Juni läuten die Glocken „8 Minuten für Gerechtigkeit“ anlässlich des G8-Gipfels in Heiligendamm.

Pfarrer Tschernig versammelt, unterstützt von Regine Kroschel, Jugendliche zur „Jungen Gemeinde“.

Edith Pinzger, Mitglied des Kreiskirchenrats, Teilnehmerin an der Bibelstunde und im Mütterkreis, feiert ihren 100. Geburtstag am 9. September in der Gemeinde. Sie stirbt im Dezember.

Für Kinder über 8 Jahre wird die SchülerBibelZeit an jedem 2. Sonntag des Monats parallel zum Gottesdienst eingeführt.

Jahresthema im Gemeindeblatt 2008: Glaubensbekenntnisse

2008

Anna Aders, seit Jahrzehnten aktives Gemeindeglied, feiert am 6. Januar ihren 100. Geburtstag in der Gemeinde.

Pfarrerin Westerhoff verbringt ihren Studienurlaub in London; sie forscht über jüdische Überlebende und Flüchtlinge des Holocaust in England.

Zum 1. August überträgt die Gemeinde die Trägerschaft der Kindertagesstätte an die „Leben mit Kindern gGmbH“.

Der seit 50 Jahren mit der Gemeinde verbundene Pfarrer Dr. Manfred Karnetzki stirbt am 24. Dezember, die Trauerfeier findet am 8. Januar in der Johanneskirche statt.

2009

Am 26. April wird Pfarrer Tschernig zum Ende seiner Entsendungsdienstzeit in Schlachtensee im Gottesdienst mit anschließendem Empfang verabschiedet. Er übernimmt eine Pfarrstelle in der Epiphaniengemeinde in Charlottenburg.

Manon Althaus wird am 1. November Pfarrerin in Schlachtensee; sie wird im Gottesdienst am 13. Dezember feierlich eingeführt.

2010

Hildegard Hagen, Religionslehrerin von Generationen von Schlachtenseer Schülerinnen und Schülern, stirbt im Alter 89 Jahren.

Im April feiert der Gottesdienst für Kinder 10-jähriges Bestehen.

Unter dem Motto „Kunst und Kaffee“ bietet eine kleine Gruppe aus dem GKR monatlich eine Museumsexkursion mit anschließendem Cafébesuch an.

Pfingsten nimmt die Gemeinde mit einem bunten Programm an der „Nacht der Offenen Kirchen“ teil.

Mitglieder der Jungen Gemeinde beteiligen sich an einem Projekt über das „Displaced Persons“-Lager.

Zum ersten Mal findet in der Adventszeit an zwei Tagen in der Woche der „Lebendige Adventskalender“ statt.

Am 1. Dezember erscheint die Webseite der Gemeinde in neuem Gewand unter www.gemeinde-schlachtensee.de.

Die weihnachtliche Sammlung „Brot für die Welt“ findet in unserer Gemeinde zum ersten Mal für ein bestimmtes Projekt statt: für den „Zirkus der Zuversicht“ in Südafrika. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben das Projekt ausgesucht und stellen es im Gottesdienst am 1. Advent vor.

Das Collegium Vocale führt unter Leitung von Stefan Rauh in drei Kantaten-Gottesdiensten nach Weihnachten die Kantaten 4 - 6 des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach auf.

Jahresthema im Gemeindeblatt 2011: „Wo mein Herz brennt“ - Christen engagieren sich.

2011

Die Kirchenmusikerstelle (50% B) wird im April mit Igor Schestajew besetzt.

Die Martin-Luther-Kantorei aus Südafrika kommt für 4 Tage nach Schlachtensee und gibt ein Konzert in der Johanneskirche.

Die monatlichen Veranstaltungen im Blick auf das 100-jährige Kirchenjubiläum im September 2012 behandeln folgende Themen:

  • Wie alles begann -  Kirchbau in Schlachtensee
  • Sommer, anschließend Eröffnung einer Fotoausstellung „100 Jahre Gemeinde in Schlachtensee“
  • Bekennende Kirche im Südwesten von Berlin zur NS-Zeit
  • Unsere Nachbarn - verfolgt als Juden
  • „Zukunft ist Erinnerung“ - von Jugendlichen der Gemeinde gestalteter Gottesdienst - Verlegung eines Stolpersteins vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Strassmann
  • Gemeinde nach dem Krieg – Hellmuth Linke
  • Gemeinde in der Welt – Manfred Karnetzki

Zum 1. Juli geht die langjährige Küsterin Rita Schüßler in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin wird Saskia Karas.

Am Bußtag beschäftigen sich 130 Schülerinnen und Schüler der Johannes-Tews-Grundschule einen Vormittag lang im Gemeindezentrum mit der Geschichte vom verlorenen Sohn.

Der „Lebendige Adventskalender“ findet in der Adventszeit an drei Abenden in der Woche statt.

Im Gottesdienst am 3. Advent wird die Festschrift zum Jubiläum der Johanneskirche der Gemeinde vorgestellt. Sie enthält Dokumente aus der Baugeschichte, Predigten und Fotos der Kirche und ihrer Pfarrer.

Bei dem großen Taizé-Treffen vom 28. Dezember bis zum 1. Januar hatte die Gemeinde 180 Gäste aus 9 Ländern und erlebte mit ihnen im Messegelände und in Kirche und Gemeindehaus eine bewegende und fröhliche Zeit.

Jahresthema 2012 im Gemeindeblatt: „100 Jahre Johanneskirche“

2012

Die monatlichen Veranstaltungen  zum Festjahr werden fortgesetzt:

  • Gemeinde als politischer Ort  - Heinrich Albertz
  • Großes Festmahl - Geburtstagsfeier mit festlichem Essen und Unterhaltungsprogramm in der Kirche
  • Ökumene und Schlachtensee
  • Gemeinde auf dem Weg - Gespräch der Pfarrerinnen  Kristina Westerhoff und Manon Althaus mit ihren Vorgängern Rolf Thoma, Lothar Wittkopf, Martina Gern und Hartmut Lucas
  • Die Fenster der Johanneskirche
  • Familien- und Kinderfest mit Kindergarten, Abenteuer Kirche, Kinderchor, KinderBibelZeit
  • Festkonzert mit dem Chor der Johanneskirche am Vorabend des Kirchweihtages
  • Festgottesdienst am 23. SeptemberPredigt: Bischof Markus Dröge, mit anschließendem  großen Gemeindefest

Im März findet mit der katholischen Nachbargemeinde die Ökumenische Bibelwoche „Tränen und Brot“ statt.

Die Kinder von Abenteuer Kirche fahren mit Pfarrerin Westerhoff nach Hamburg und führen im Gottesdienst das selbst erarbeitete Stück „Dunkle Träume“ auf.

Am 1. November beginnt Ronja Jahr als Jugendmitarbeiterin in der Seenregion, die von den Gemeinden Nikolassee, Schlachtensee und Wannsee gebildet wird.

Der „Lebendige Adventskalender“ findet in der Adventszeit an fünf Abenden in der Woche statt.

Hellmuth Linke, von 1959 bis 1974 Pfarrer in Schlachtensee, stirbt 99-jährig am 14. Dezember; die Trauerfeier findet am 28. Dezember in der Johanneskirche statt.

Jahresthema 2013 im Gemeindeblatt: „Evangelische Kirchen in Berlin“.

2013

70 Flüchtlinge leben 6 Monate in dem leerstehenden Hotelkomplex Kirchblick 5-7 und werden bis zur Schließung am 31. März von Gemeindegliedern betreut.

Am Sonntag, 24. Februar wird Pfarrerin Kristina Westerhoff in der Johanneskirche verabschiedet. Sie verlässt die Gemeinde nach mehr als 15 Jahren und wird ab 1. März in der Auengemeinde im Kirchenkreis Wilmersdorf tätig sein.

Die Ökumenische Fastengruppe trifft sich unter dem Motto „7 Wochen ohne Vorsicht“ abwechselnd im Gemeindehaus und bei den Schwestern zur Heiligen Elisabeth in der Altvaterstraße.

Clemens W. Bethge kommt am 1. März als Vikar in die Gemeinde.

Am 26. April wird vor dem Grundstück Reifträgerweg 19 ein Stolperstein für Friedrich Guttstadt verlegt.

Aus 12 Bewerbungen auf die 100%-Pfarrstelle wählt der GKR drei Kandidaten aus: Pfarrer Claas Ehrhardt, Pfarrer Michael Juschka und Pfarrerin Carolin Urban, die sich der Gemeinde vorstellen. Pfarrer Michael Juschka wird gewählt.

Petra Thamm, seit 1982 Erzieherin und seit 2007 Leiterin des Kindergartens am Dubrowplatz, wird mit einem Gottesdienst am 26. Mai in den Ruhestand verabschiedet. Ihr Nachfolger wird Carsten Schwensow, der jedoch nur kurze Zeit bleibt.

Dean i.R. Mokebe C. Mminele stirbt 3. April. Er war der Wegbereiter der 1974 begründeten Partnerschaft des Kirchenkreises Zehlendorf mit dem Kirchenkreis Mphome in Südafrika.

Am 18. + 19. Mai werden 30 Jugendliche von Pfarrerin Westerhoff und Pfarrerin Althaus konfirmiert

Eine generationenübergreifende Gruppe mit Jugendlichen, Familien und Erwachsenen fährt vom 22. Juni – 6. Juli unter Leitung von Pfarrerin Althaus nach Israel/ Palästina.

Der langjährige Älteste Dr.-Ing. Johannes Schaefer stirbt am 16. August im Alter von 83 Jahren.

Im Gottesdienst am 8. September werden Freiwillige in ihren einjährigen Dienst für Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste entsandt.

Bei der Wahl zum Gemeindekirchenrat am 20. Oktober stellen sich die langjährigen Ältesten Inge Karnetzki, Friederike Wehnert und Peter Welten nicht mehr zur Wahl. Till Hagen, Caroline Zeidler, Almut Giesen, Dr. Konstantin Fackeldey, Christine Jeep, Friedemann von Recklinghausen, Clemens Kabel und Philine von Blanckenburg werden zu Ältesten sowie Karin Bräunig, Ute Weiland-Abucar und Ira Hoppe-Idler zu Ersatzältesten gewählt.

Der neu gewählte Gemeindekirchenrat beschließt, dass die Ersatzältesten zu allen Sitzungen eingeladen werden und dass sie im Falle der Abwesenheit von „ordentlich gewählten“ Mitgliedern auch beschlussberechtigt sind.

Der Wolgograder Knabenchor kommt vom 23. - 31. Oktober zum 7. Mal zu Besuch in die Gemeinde.

Terre des hommes lädt am 9. November zum Großen Herbsttrödel zu Gunsten von Straßenkindern in Phnom Penh ein.

Der Kindergarten feiert am 11. November sein Laternenfest.

Am Buß- und Bettag versammeln sich 100 Kinder der 2. bis 6. Klassen der Johannes-Tews-Grundschule in unserer Kirche zum Thema: das Vater-Unser.

Am 1. Advent wird Pfarrer Michael Juschka in einem festlichen Gottesdienst von Superintendent Dr. Krug in sein Amt eingeführt.

Familien der Gemeinde laden Montag, am 2. Dezember bis Freitag 20. Dezember, zum Lebendigen Adventskalender ein.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden wählen das „Haus der Fröhlichkeit“ in Bangladesch für die Heiligabendkollekten von Brot für die Welt aus.

Pfarrer Juschka führt anstelle der monatlichen Kinderkirche die Familienkirche ein. Sie dauert circa 40 Minuten und richtet sich an Familien mit Kleinstkindern bis hin zu älteren Grund- und jungen OberschülerInnen.

Jahresthema 2014 im Gemeindeblatt: Evangelische Kirchen im Ausland.

2014

Am 1. Februar übernimmt Carola Schneider die Leitung der Kita am Dubrowplatz.

Heidrun Köhn lädt alle 2 Wochen donnerstags, erstmalig am 6. Februar, zu einem Volkstanzkreis für Erwachsene ins Gemeindehaus ein.

„Selber denken! - 7 Wochen ohne falsche Gewissheiten“ ist das Motto der ökumenischen Fasten-Aktion vom 4. März bis zum 8. April mit abwechselnden Treffen im Gemeindehaus und bei den Schwestern zur Heiligen Elisabeth in der Altvaterstraße.

Nach vielfältigen Schwierigkeiten beim Druck des Gemeindeblatts mit dem hauseigenen Fotokopierer wird das Gemeindeblatt seit März von der Gemeindebriefdruckerei in Groß Oesingen gedruckt.

Am 16. März beginnt eine Ausstellung mit Holzschnitten zur Passion des Künstlers Peter Opitz, eines langjährigen Gemeindeglieds, in der Johanneskirche.

Der Gemeindekirchenrat bestellt nach jahrelanger Diskussion neues Abendmahlsgeschirr bei den Goldschmieden Jan Hebach und Sophie Kloess in Hildesheim, bestehend aus Kanne und vier Kelchen, finanziert durch eine großzügige Spende der Nachkommen von Frau Liselotte Negwer. Das neue Geschirr wird am Gründonnerstag in Gebrauch genommen.

Nach einer Klausurtagung im April beschließt der neu gewählte Gemeindekirchenrat, dass

  • die Gottesdienste vom 1. Advent 2014 an um 10:30 Uhr beginnen,
  • an einem Sonntag im Monat der Gottesdienst als Familienkirche um 10:30 Uhr gefeiert wird,
  • am 1. Sonntag im Monat um 18 Uhr ein Abendgottesdienst stattfindet. Er soll in unterschiedlichsten Formen gefeiert werden, z.B. Thomasmesse, Jazzgottesdienst, mit Bibliolog, Gesprächsgottesdienst, mit meditativen Elementen etc.

Zum Thema „Willkommenskultur” beschließt er, dass

  • die Neuzugezogenen, Umgemeindeten und Ausgetretenen einen neu konzipierten Brief erhalten;
  • einmal im Jahr ein Willkommenstreffen für alle „Neuen“ in der Gemeinde stattfinden soll;
  • eine Broschüre mit einem Jahresbericht und weiteren Informationen über unsere Gemeinde erstellt wird.

Am 10. Und 11. Mai werden 47 Jugendliche von Pfarrerin Althaus und Pfarrer Juschka konfirmiert.

Die Gemeinde nimmt am 8. Juni an der „Nacht der offenen Kirche“ zu Pfingsten teil.

Der Chor der Johanneskirche führt am 31. Mai „König David“ von Arthur Honegger im Konzerthaus am Gendarmenmarkt unter Leitung von Stefan Rauh auf.

Am 30. August wird die Jugendarbeiterin Ronja Jahr, seit Herbst 2012 Jugendarbeiterin in den Gemeinden Wannsee, Nikolassee und Schlachtensee, in einem Gottesdienst verabschiedet.

Bei der „Kirchenfahrt“ am 6. September werden vier Berliner Kirchen besucht, die im vergangenen Jahr im Gemeindeblatt vorgestellt worden waren.

Am 7. September werden 5 junge Menschen in unterschiedliche Länder zu Freiwilligendiensten verabschiedet: eine nach Madagaskar und vier über Aktion Sühnezeichen nach Israel, in die Ukraine und die USA.

Am 15. September werden im Beisein einer Konfirmandengruppe von Pfarrer Juschka im Kirchblick 3 Stolpersteine für die Familie Casparius und am 12. Oktober vor dem Haus in der Niklasstraße 5 Stolpersteine für die Familie Flatow verlegt.

Am Kirchweihfest am 21. September sind Don und Ann McCord aus den USA zu Gast.

Der Große Herbsttrödel von terre des hommes zu Gunsten von syrischen Flüchtlingskindern findet am 8. November statt.

Aus Anlass der 25. Wiederkehr des Mauerfalls am 9. November wirken 25 Gemeindeglieder an der Ballonaktion am ehemaligen Verlauf der Mauer mit.

In Zusammenarbeit von Kirchengemeinde und Johannes-Tews-Grundschule beschäftigten sich 120 Kinder der Klassen 2 bis 6 am Bußtag mit dem Thema „Jona“.

Vom 12.–14. November treffen sich die Gesprächsgruppen aus Schlachtensee und Trinitatis (Charlottenburg) zu einem gemeinsamen Wochenende zum „Buch Hiob“ in Heiligengrabe.

In der Adventszeit findet der „Lebendige Adventskalender” zum 5. Mal statt.

Zum Jahresende verlässt Saskia Karas, Küsterin seit Juli 2011, die Gemeinde, weil sie eine volle Arbeitsstelle gefunden hat. Der Dienst von Vikar Clemens Bethge in der Gemeinde endet ebenfalls am 31. Dezember; er übernimmt zum 1. Januar eine Projektstelle für den Kirchentag und das Reformationsjubiläum 2017 im Konsistorium.

Das von den KonfirmandInnen für die Heiligabend-Kollekten ausgesuchte Projekt von Brot-für-die-Welt unterstützt ein Wertstoffsammel-Projekt in Brasilien. Bei den Gottesdiensten werden 9.446,83 € gegeben.

Das Jahresthema des Gemeindeblatts 2015 widmet sich der „Seelsorge an besonderen Orten“.

2015

Am 1. Januar hat die Gemeinde 3.896 Gemeindeglieder.

Luise Kuhnt, Gemeinde- und Sozialpädagogin, beginnt als hauptamtliche Jugendmitarbeiterin in der Seenregion. Elke Krause-Riecke tritt die 50%-Stelle als Küsterin an; sie ist seit einem Jahr mit demselben Stellenumfang in der Nachbargemeinde Nikolassee beschäftigt.

Pfarrer Juschka lädt Bewohner und Bewohnerinnen aus dem Betreuten Wohnen und der übrigen Gemeinde zu einem monatlich stattfindenden Biblisch-Theologischen Gesprächskreis im Campus Hubertus ein.

Im Gottesdienst am 11. Januar werden Inge Karnetzki und Rose Tang, die die Schlachtenseer terre des hommes-Gruppe jahrzehntelang geleitet haben, aus dieser Arbeit verabschiedet.

Die Gemeinde beteiligt sich an der Erprobung der neuen Lese- und Predigttexte; u.a. werden Texte aus dem Alten Testament stärker berücksichtigt.

Pfarrer Lothar Wittkopf erinnert am 25. Januar an das Wirken von Pfarrer Heinrich Albertz in unserer Gemeinde aus Anlass seines 100. Geburtstags.

Vikar Wolfgang Häfele beginnt im März seine Tätigkeit in der Gemeinde.

Die Ökumenische Fastengruppe „7 Wochen Ohne“ trifft sich vom 24. Februar bis zum 24. März zum Thema: „Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen“, wieder im Zusammenwirken mit den Schwestern von der Hl. Elisabeth.

Am 14. März findet das 1. Treffen der Neuzugezogenen statt.

Die „Willkommensbroschüre“ erscheint in 1. Auflage. In ihr werden die Gemeinde, ihre Gruppen und Aktivitäten vorgestellt.

Im März stirbt Ursula Engelmann, Küsterin von 1967 – 1983.

Pfarrer Juschka lädt zu regelmäßigen Predigtvorgesprächen ein, jeweils am Mittwoch vor den Sonntagen, an denen er den Gottesdienst hält, erstmalig am 18. März.

Vom 7. – 11. April fahren 47 KonfirmandInnen, Pfarrerin, Pfarrer, Vikar, fünf TeamerInnen auf Konfirmandenfahrt zum Geistlichen Zentrum (Jugendhof) auf dem Schwanberg.

Der Brandenburger Dom ist Ziel des Ausflugs der Ehrenamtlichen der Gemeinde.

Am 9., 10. ,16. und 17. Mai werden 62 Jugendliche von Pfarrerin Althaus und Pfarrer Juschka konfirmiert.

Im Mai wird die Orgel gereinigt und neu intoniert.

Am ersten Juniwochenende verbringen Jugendliche mit Pfarrerin Althaus und Luise Kuhnt Exkonfi-Tage in Grünheide bei Erkner.

Vom 17. – 24. Juli nehmen 23 Jugendliche aus der Seenregion an einer Pilgertour teil, die bei Brandenburg startet und über 100 Kilometer entlang nach Havelberg führt.

Die Frauengruppe unternimmt vom 1. – 9. September eine Studienreise nach Albanien.

Im Gottesdienst am 6. September werden Freiwillige zu ihrem Dienst bei Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste entsandt.

Am 12. September führt der Gemeindeausflug zur Gedenkstätte Seelower Höhen und zur St. Marienkirche in Frankfurt/Oder.

Vom 25. bis zum 27. September trifft sich der „Gesprächskreis für Theologie und Glaubensfragen“ zum Wochenendseminar in Heiligengrabe.

Die gereinigte und umintonierte Orgel erklingt am 10. Oktober zum ersten Mal in einem Konzert.

Seit dem 7. November findet alle 14 Tage für Flüchtlinge aus der Unterkunft an der Potsdamer Chaussee / Ecke Hohentwielsteig ein Willkommenscafé im Gemeindehaus statt. Es soll ein Ort der Begegnung werden zwischen Menschen, die in Schlachtensee zu Hause sind und denen, die aus ihrer Heimat haben fliehen müssen.

Am 8. November wird Pfarrerin Manon Althaus in einem festlichen Gottesdienst mit anschließendem Gemeindefest verabschiedet. Sie verlässt die Gemeinde Schlachtensee nach 6 Jahren und wird ab 1. Dezember in der Gemeinde Neu-Westend im Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf tätig sein. Vikar Häfele geht zusammen mit Pfarrerin Althaus.

Mit dem Erlös des Großen Trödelbasars von terre des hommes am 14. November werden Flüchtlingskinder im Nahen Osten unterstützt.

Im November wird die Gemeinde vom Kirchenkreis zum Thema „Willkommenskultur“ visitiert.

Am Bußtag nehmen 120 Mädchen und Jungen der Johannes-Tews-Grundschule an einem Projekttag teil; sie widmen sich in fünf verschiedenen Stationen einem irischen Segen.

Der „Lebendige Adventskalender“ findet vom 30. November bis 21. Dezember statt.

Die KonfirmandInnen suchen für die Brot-für-die-Welt-Sammlung in den Heiligabendgottesdiensten ein Projekt zur Unterstützung von Obdachlosen in St. Petersburg. Die Kollekten erbringen 9.276,45 €.

„Frauen gestalten Kirche“ wird das Jahresthema im Gemeindeblatt 2016 sein.

2016

Im Januar und Februar kommt Pfarrerin Elisabeth Kruse als Vakanzvertretung.

Die Wanderausstellung „Frauen der Reformation in Mitteldeutschland“ wird im Anschluss an den Gottesdienst am 10. Januar in der Johanneskirche mit einem Vortrag des Historikers Heinz Schilling eröffnet; sie läuft bis zum 24. Januar.

Am 7. Februar findet zum ersten Mal wieder ein Kindergottesdienst parallel zum Erwachsenengottesdienst statt. Er wird von einer kleinen Gruppe von Frauen begleitet.

Der GKR stimmt der Präsentation von Pfarrerin Sonja Albrecht für die 1. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Schlachtensee durch das Konsistorium zu. Sie beginnt am 1. März ihren Dienst als Pfarrerin und wird am 10. April mit einem festlichen Gottesdienst in ihr Amt eingeführt.

Vom 18. Februar bis zum 17. März findet in unserer Gemeinde, im Gemeindehaus der katholischen Gemeinde und bei den Schwestern zur Hl. Elisabeth die ökumenische Fastenaktion „Großes Herz – sieben Woche ohne Enge“ statt.

48 Konfirmandinnen und Konfirmanden sind vom 29. März bis zum 2. April zu Gast im Jugendhof der evangelischen Kommunität Casteller Ring auf dem Schwanberg in Franken.

Am 9. April wird in einer Andacht Dietrich Bonhoeffers, Wilhelm Canaris, Hans Osters u. a. gedacht. Es schließt sich ein Gemeindeabend zu „Wilhelm Canaris – Gemeindeglied und Chef der Abwehr“ an.

Die Junge Gemeinde zieht auf Wunsch der Jugendlichen wieder in den früheren Jugendraum im Keller ein.

Der Fürbittkreis stellt nach mehr als 20 Jahren seine monatlichen Treffen ein und schließt sich der Taizé-Andacht an.

Der langjährige GKR-Vorsitzende Peter Welten wird 80 Jahre.

Am 30. April, 1., 14. und 15. Mai konfirmiert Pfarrer Juschka 52 Jugendliche.

Der Ehrenamtlichenausflug führt am 28. Mai nach Ziesar.

Pfarrerin Albrecht führt den von Pfarrerin Manon Althaus gegründeten Gesprächskreis für Theologie und Glaubensfragen fort.

Das fünfjährige Jubiläum des Gemeindechors und das 50-jährige Orgel-Jubiläum wird am 25. Juni mit einem Orgel- und Chorkonzert gefeiert.

Vom 25. Juni bis zum 4. Juli weilt der Wolgograder Knabenchor zu Besuch in der Gemeinde und im Kirchenkreis.

Heinz-Detlef Gregor legt mit eritreischen Flüchtlingen im Pfarrgarten einen Bibel-Koran-Garten an.

Der amerikanische Pastor Donald McCord, der in den 60er und 70er-Jahren mit seiner Familie für längere Zeit in Schlachtensee gelebt und hier als „fraternal pastor“ gearbeitet hat, wird am 26. August 80 Jahre.

Rosemarie Junck, jahrelang in der Kinderarbeit und bei terre des hommes tätig, stirbt im Alter von 95 Jahren.

Vom 19. August bis 1. September fahren Pfarrerin Manon Althaus und Vikar Wolfgang Häfele mit Menschen aus Schlachtensee und aus der Gemeinde Neu-Westend nach Israel.

Nicole Herlitz nimmt am 1. September ihre Arbeit in dem Projekt „Getragen in Gemeinschaft“ (GiG) der kreiskirchlichen Arbeitsgemeinschaft Hochbetagte in den Gemeinden Schlachtensee und Nikolassee auf.

Im Gottesdienst am 4. September werden drei Freiwillige, die ein Jahr in Frankreich, Tschechien und den USA für Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste arbeiten werden, ausgesandt.

Am 9. September kehrt die Vaterunser-Glocke nach 30 Jahren „auf der Erde“ wieder in den Glockenturm zurück.

Vom 9. – 18. September fährt die Frauengruppe zu einer Studienreise nach Georgien.

Am 25. September feiert die Gemeinde das alljährliche Gemeindefest.

Der Gemeindeausflug am 8. Oktober führt auf den Spuren der Olympischen Spiele 1936 in das Olympische Dorf nach Elstal und in das Olympiastadion.

Bei den Kita-Bibeltagen vom 10. – 14. Oktober dreht sich in der evangelischen Kita Schlachtensee alles um König David!

Unter dem Thema „Lust auf Kiche“ beherbergen Kirche und Gemeindehaus am 15. Oktober das „Forum Ehrenamt“, eine Veranstaltung des Kirchenkreises für die Ehrenamtlichen aus den Gemeinden.

Am 12. November findet der Basar zu Gunsten von syrischen Flüchtlingskindern statt.

Andacht und Laternenfest zu St. Martin am 11. November.

Vor der Wahl am 27. November scheiden - wegen der Rückkehr zum dreijährigen Wahlturnus - 4 Mitglieder nach Losentscheid aus dem Gemeindekirchenrat aus: Caroline Zeidler, Philine von Blanckenburg, Clemens Kabel und Konstantin Fackeldey.

Zu Ältesten werden gewählt: Caroline Zeidler (273 Stimmen), Philine von Blanckenburg (210) Stimmen, Clemens Kabel (164) und Hans-Joachim Schulz (114 Stimmen); Ersatzälteste mit Stimmrecht bei Verhinderung eines Ältesten werden Sinja Klenk (113 Stimmen), Jan Hagen (110 Stimmen) und Mia-Lucia Soete (108 Stimmen).

In den Wochen zwischen dem 1. und 4. Adventssonntag findet der „Lebendige Adventskalender” statt.

Zum Spendenprojekt von „Brot für die Welt“ 2016 bestimmen die KonfirmandInnen eine Klinik in Myanmar. Dafür werden bei den Heiligabendkollekten 9.957,42 € gegeben.

Der Haushaltsplan 2017 wird in Höhe von 532.584,00 € in Ein- und Ausgaben beschlossen.

Jahresthema für das Jahr 2017 im Nachrichtenblatt sind die Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum in unserer Gemeinde.

2017

Vom 7.  März bis zum 16. April findet in unserer Gemeinde, im Gemeindehaus der katholischen Gemeinde und bei den Schwestern zur Heiligen Elisabeth die ökumenische Fastenaktion „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne SOFORT“ statt.

In der Predigtreihe „Offene Kanzel“ zum Jahresthema des Nachrichtenblatts „500 Jahre Reformation“ halten GastpredigerInnen in Gottesdiensten die Predigt, Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Gemeindeglied Barthold Albrecht und Konsistorialpräsident Dr. Jörg Antoine.

Der Ökumenische Gottesdienst am Weltgebetstag wird am 3. März um 18:00 Uhr in der Johanneskirche unter dem Motto „Was ist denn fair?“ gefeiert. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein kleines Büffet mit Speisen von den Philippinen.

Das Collegium Vocale führt am 5. März den Actus tracicus von J. S. Bach und Drei Geistliche Lieder von F. Mendelssohn Bartholdy auf.

Am 31. März werden von der AG Spurensuche fünf Stolpersteine für Mitglieder der Familie Silbermann vor ihrem Haus in der Lindenthaler Allee 29 verlegt.

Die Jugendkantorei der Kirchengemeinde Kleinmachnow führt am 2. April in der Johanneskirche unter der Leitung von Kantor Karsten Seibt „Katharina von Bora“ (Text: Martin Ahrends, Musik: Bernhard Opitz) mit rund 120 jungen Menschen auf.

Zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin vom 24. – 28. Mai beteiligt sich die Gemeinde mit einem Stand beim Eröffnungsabend. Die Gemeinde lädt zum Gute-Nacht-Café und zum Feierabendmahl ein. Eine Gruppe unter Wolfgang Rutsch betreut die Kirchentagsgäste im Siemens-Gymnasium. Am Abschlussgottesdienst in Wittenberg nimmt eine größere Gemeindegruppe teil.

Harald von Trotha wird zum neuen Vorsitzenden des Förderungsvereins gewählt. Er löst Ferdinand Mittag, der das Amt neun Jahre innegehabt hatte, ab.

Vom 17. - 19. März fährt der neue Konfirmandenjahrgang nach Blankensee. Im April und Mai konfirmieren Pfarrerin Albrecht und Pfarrer Juschka 57 Jugendliche.

Das Collegium Vocale führt am 23. April Osteroratorium von Johann Sebastian Bach und die Krönungsmesse von Mozart im Berliner Dom auf.

Am 27. April findet im Gemeindezentrum eine Gedenkveranstaltung zu Guernica statt.

Die Ausstellung „Gott hat den Fremdling lieb“ von der Österreichischen Bibelgesellschaft wird vom 21. Mai - 2. Juli in der Johanneskirche gezeigt.

Am Pfingstsonntag gibt das Blechbläser-Ensemble mit Bernhard Dieckmann Konzert mit Lesung in Diedersdorf.

Der Kinderchor führt unter Leitung von Ada Belidis am 18. Juni das Singspiel Bartimäus von Christoph Schilling in der Johanneskirche auf.

Am 7. Juni singt der Chor der Johanneskirche unter Leitung von Stefan Rauh das „Stabat mater“ von Antonín Dvořák in der Philharmonie.

Die Frauengruppe fährt vom 6. – 8. Juli nach Coburg.

Die AG Spurensuche hält am 21. Juli einen Schlachtenseer Abend zu „Cäsar von Hofacker - Widerstand und Glaube“.

Im Gottesdienst am 3. September werden Freiwillige, die ein Jahr für Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste arbeiten werden, ausgesandt.

Am 25. September feiert die Gemeinde das alljährliche Gemeindefest als Erntedank, Gemeinde- und Kirchweihfest.

Zum ersten Mal veranstaltet die Terre-des-hommes-Gruppe am 30. September einen Baby-Basar.

Der Kinderchor führt am 14. Oktober das Singspiel „Wenn einer fragt“ auf.

Una Cho und Igor Schestajew geben am 7. Oktober ein Orgelkonzert zum Reformationsjubiläum.

Die Flüchtlingsunterkunft Tempohome Lissabonallee eröffnet im November, sie wird von 240 Menschen aus über 20 Nationen bewohnt.

Katja Schröder übernimmt im November die Jugendarbeit in der Drei-Seen-Region als Elternzeit-Vertreterin für Luise Kuhnt, die im Oktober Mutter von Dora geworden ist.

Am 4. November findet der Große Herbst-Basar zu Gunsten von Flüchtlingskindern auf Sizilien statt.

Die Ausstellung „Bruder Luther“ – Zeichnungen zur Reformation von Rainer Ehrt – ist vom 5. November bis zum 1. Dezember in der Johanneskirche zu sehen.

Andacht und Laternenfest mit dem Kindergarten zu St. Martin am 10. November.

Am 11. November führt der Kinderchor „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck auf.

Mit Aktionen zum Thema „Um Gottes willen“ verbringen 135 Schülern*innen der Johannes-Tews-Grundschule den Bußtagvormittag in der Gemeinde Schlachtensee.

Der Chor der Johanneskirche Schlachtensee führt am 25. November im Berliner Dom das „Requiem“ von Mozart und das „Miserere C-Moll“ von Hasse auf.

Der Gemeindechor Schlachtensee und die Kantorei Nikolassee singen unter Leitung von Igor Schestajew am 3. Dezember „Nun komm der Heiden Heiland” von Bach und das „Weihnachtsoratorium“ von Saint-Saëns in der Johanneskirche.

Zwischen dem 1. und 4. Advent findet der Lebendige Adventskalender statt.

Zum Spendenprojekt von „Brot für die Welt“ 2017 bestimmen die KonfirmandInnen das Projekt „Freiheit für die Kindersklaven.“ Bei den Heilig-Abend-Kollekten werden 10.088 € gesammelt.

Jahresthema des Nachrichtenblatts 2018: Pflanzen in Bibel und Koran.

2018

Die Küsterin Elke Krause-Riecke wechselt auf eine Vollzeitstelle in der Kirchengemeinde Nikolassee. Silja Schwarz wird am 1. Januar 2018 ihre Nachfolgerin mit 50% Stellenumfang.

Der Gemeindechor nennt sich in Johanneskantorei um.

Ab Januar trifft sich eine Eltern-Kind-Gruppe unter Leitung von Simone Westermann donnerstags in den Gemeinderäumen.

In der Gemeinde wird auf Mineralwasser und Apfelschorle verzichtet und stattdessen Leitungswasser angeboten. Das ersparte Geld wird an BROT FÜR DIE WELT gespendet, die in diesem Jahr den Schwerpunkt „Wasser" haben.

Am 31. Januar lädt der Arbeitskreis Partnerschaft Wolgograd zu einem Gemeindeabend „Stalingrad 1943 – Wolgograd 2018“ ein.

In der Fastenzeit vom 22. Februar bis zum 22. März findet in unserer Gemeinde, im Gemeindehaus der katholischen Gemeinde und bei den Schwestern zur Hl. Elisabeth die ökumenische Fastenaktion „Zeig dich! - 7 Wochen ohne Kneifen“ statt.

In einem von der Frauengruppe veranstalteten Gemeindeabend am 26. Februar berichtet Susan Lourenço, Nachfahrin einer jüdischen Berliner Familie, über ihren Lebensweg.

Am 21. Februar führt das Collegium Vocale unter Leitung von Stefan Rauh die Lukas Passion von Georg Philipp Telemann im Kammermusiksaal auf.

Am 1. März beginnt Elisabeth Schulze ihr Vikariat in der Gemeinde Schlachtensee.

Am 18. März feiern die jugendlichen der Seengemeinden einen Jugendgottesdienst in der Johanneskirche.

Am 7. April findet das Willkommenstreffen für Neuzugezogene statt.

Sinja Klenk, Mitglied des Gemeindekirchenrats, verlässt aus beruflichen Gründen Berlin.

Am 1. April führt das Collegium Vocale unter Leitung von Stefan Rauh Händels Messias und Orffs Carmina Burana im Berliner Dom und im Konzerthaus auf.

„GiG – Getragen in Gemeinschaft“ lädt am 5. April zu einem Treffen für das Projekt „Schlachtenseer Kiezgeschichten“ ein.

Am 9. April gedenkt die Gemeinde mit einem Vortrags- und Gesprächsabend des 73. Todestages von Dietrich Bonhoeffer.

Am 21. April findet ein Baby- und Kindertrödel statt.

Am 1. Mai beginnt die Studienzeit von Pfarrer Juschka, die bis zum 31. Juli dauert.

Im April und Mai werden 77 Jugendliche in 6 Konfirmationsgottesdiensten von Pfarrer Juschka und Pfarrerin Albrecht eingesegnet.

Die langjährige Älteste und Leiterin des Krankenbesuchsdienstes Dietgard Westerholt stirbt am 6. Mai im Alter von 78 Jahren.

Am 16. Mai lädt der Gesprächskreis für Theologie und Glaubensfragen Pfarrerin Magdalena Möbius zu einem Gesprächsabend über Gottesbilder, die feministische Theologie und geschlechterbewußte Theologien ein.

Am 1. Juni spielt der Posaunenchor Schlachtensee „Abendmusik unter`m Turm der Johanneskirche“.

Vom 1. – 3. Juni gehen 41 Konfirmand*innen und 11 Teamer*innen auf Konfirmandenfahrt nach Blankensee.

Am Pfingstsonntag spielt Bernhard Dieckmann mit dem Blechbläserensemble Schlachtensee im Pfarrgarten von Diedersdorf.

Am 23. Juni findet ein Kinderbibeltag zum Thema „Mose und seine Abenteuer“ statt.

Am 23. Juni gibt die Johanneskantorei unter Leitung von Igor Schestajew ihr Sommerkonzert mit Werken von J. Haydn, F. Mendelssohn Bartholdy und C. M. von Weber.

Am 1. Juli zeigt der Kinderchor das Märchensingspiel „Schneeweißchen und Rosenrot“ unter der Leitung von Ada Belidis.

Am 8. Juli beginnt die Mutterschutzzeit für Pfarrerin Albrecht. Ihr Sohn Jonathan Joris kommt Ende August still auf die Welt.

Am 21. August findet ein Gemeindeabend „50 Jahre Prager Frühling – ein Jahr von Hoffnung und Trauer, vom Aufbruch und Ende“ – statt.

Am 19. September führt der Konzertchor der Johanneskirche Schlachtensee Haydns „Jahreszeiten“ im Konzerthaus auf.

Die Gemeinde feiert ihr Gemeinde- und Kirchweihfest am 23. September.

Am 29. September findet ein Baby- und Kindertrödel statt.

Heidi Graack übernimmt den Vorsitz im Gemeindebeirat von Barbara Neuhoff, die mit ihrer Familie für einige Jahre nach Washington geht.

Bei dem Gemeindeausflug am 20. Oktober führt der Älteste Jan Hagen durch das ehemalige Staatsratsgebäude.

Mia Soete scheidet aus dem Gemeindekirchenrat aus, sie geht zum Studium nach Münster.

„Happy Oldies“ - Karin Gerlach bietet ab Oktober zweimal im Monat dienstags Singen für ältere Menschen an.

Am 6. Oktober geben Una Cho und Igor Schestajew ein Orgelkonzert mit Werken von J. S. Bach, C. Franck, G. Litaize, M. Duruflé und O. Messiaen.

Am 13. Oktober findet ein Kinderbibeltag zu dem Thema „Heldinnen und Helden in der Bibel“ statt.

Die Vertretungszeit von Katja Schröder endet, Luise Kuhnt übernimmt nach Beendigung der Elternzeit wieder die Jugendarbeit in den Seengemeinden.

Heike Tippelt gründet einen Kreis für Kinder „Kids on Board“, der sich jeden Dienstag im Gemeindehaus trifft.

Am 4. November lädt der Arbeitskreis Partnerschaft Wolgograd zum festlichen Jubiläum „30 Jahre Partnerschaft mit Wolgograd“ in die Johanneskirche.

Andacht und Laternenfest mit dem Kindergarten zu St. Martin am 7. November.

Am 10. November findet der große Herbst-Basar von terre des hommes statt.

Heike Tippelt und ein Team von BetreuerInnen begehen mit ca. 120 Kindern der Tews-Grundschule den Bußtag in der Johanneskirche unter dem Motto: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“.

Am 28. November treffen sich Gemeindeglieder zum Adventskranz-Binden, der Erlös ist für Phepene bestimmt.

Zwischen dem 1. und 4. Advent findet der „Lebendige Adventskalender“ statt.

Johanneskantorei, Frauenchor, Kinderchor und Bläserensemble laden am 2. Dezember zum Offenen Singen zu Beginn der Adventszeit ein.

Am 24. November führt das Collegium Vocale im Berliner Dom das „Miserere c-moll“ von Jan Dismas Zelenka und das „Requiem Es-Dur“ von Adolf Hasse auf.

Pfarrer Jonas Weiß-Lange kommt als Vertretung für den Monat Dezember in die Gemeinde.

Am 4. Dezember wird vor der Spanischen Allee 10 ein Stolperstein für Theodor Loewenthal verlegt.

Am 16. Dezember führt der Konzertchor der Johanneskirche die Kantaten I –III des Weihnachtsoratoriums nachmittags in einer Fassung für Kinder und abends ungekürzt auf.

Am 21. Dezember findet in der Johanneskirche die Trauerfeier für den am 3. Dezember verstorbenen Christof Gestrich, Theologieprofessor und langjähriges Gemeindemitglied, statt.

Zum Spendenprojekt von „Brot für die Welt“ 2018 bestimmen die KonfirmandInnen das Projekt „Schule ohne Schranken“ in Simbabwe. Bei den Heilig-Abend-Kollekten werden dafür 9.378,93 € gesammelt.

Jahresthema des Nachrichtenblatts 2019: Kirchen bleiben Kirchen – in sich verändernden Zeiten Gotteshäuser für die Zukunft erhalten und bewahren.

2019

Im Januar nimmt Pfarrerin Sonja Albrecht ihren Dienst wieder auf.

Vom 3. März - 17. März wird die Ausstellung „Schweizer! Ausländer! Hetzer! Friedestörer!“ zum Karl-Barth-Jahr in der Johanneskirche gezeigt. Am 6. März gestaltet Pfarrer Johannes Voigtländer, Beauftragter der EKD für das Karl-Barth-Jahr, einen Gemeindeabend zu Karl Barth.

Die ökumenische Fastenaktion steht 2019 unter dem Motto „Mal ehrlich – sieben Wochen ohne Lügen“. Die Treffen werden vom 14. März bis 11. April zusammen mit der katholischen Gemeinde und bei den Schwestern zur Hl. Elisabeth ausgerichtet.

Die Gemeindeleitung knüpft an eine alte Tradition an: am 1. Sonntag eines Monats wird im Gottesdienst exemplarisch auf das Schicksal eines von „amnesty international” vorgeschlagenen politischen Gefangenen hingewiesen.

Der GKR bestellt Friederike Wehnert zur Beauftragten für die GKR-Wahlen 2019.

Die Aktion „Leitungswasser“ wird fortgesetzt. Die im Jahr 2018 ersparten 400,- € sind „Brot für die Welt“ für zwei Bewässerungsanlagen sowie einen Regenwassertank in Bangladesch gespendet worden.

Der Förderungsverein begeht sein 40-jähriges Bestehen.

Der Schlachtenseer Kinderchor führt unter Leitung von Ada Belidis am 9. März das Singspiel „Kinder des Lichts“ auf.

Am 17. März spielen das Streicherensemble Russian Chambers und Igor Schestajew Werke von W. A. Mozart, J. Haydn und A. Borodin.

Jugendkantorei und Instrumentalensemble Kleinmachnow führen am 31. März „Joseph und seine Brüder" von Andrew Lloyd Webber in der Johanneskirche auf.

Die Jugendmitarbeiterin Luise Kuhnt erhält auf Grund ihrer Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot; die Junge Gemeinde organisiert sich unter Leo Unteutsch. Im Sommer wird Luise Kuhnts Sohn Bela geboren.

Am 6. April findet ein Baby- und Kindertrödel statt.

Der Ostersonntag beginnt mit Osterfeuer im Gemeindegarten, Gottesdienst und Osterfrühstück und endet mit der Aufführung von Bachs „Osteroratorium“ und Mozarts „Krönungsmesse“ durch das Collegium Vocale im Berliner Dom.

Am 29. April wird vor dem Haus Ilsensteinweg 11 ein Stolperstein für Otto Janssen verlegt.

Vom 27. April - 6. Mai weilt der Wolgograder Knabenchor zum 9. Mal im Kirchenkreis. Am 2. Mai gibt er in der Johanneskirche mit dem Schlachtenseer Kinderchor ein Konzert.

„GiG“ veranstaltet am 27. Mai ein Nachbarschaftsfest auf dem Dubrowplatz.

Ulrike Greiwe, die im Oktober 2007 den Posaunenchor gegründet hat, geht nach Leipzig. Im Herbst formiert sich der Posaunenchor Schlachtensee neu unter der Leitung von Landesposaunenwart Traugott Forschner.

Im Mai werden 45 Jugendliche in vier Gottesdiensten von Vikarin Schulze und Pfarrer Juschka eingesegnet.

Am 22. Mai führt der Konzertchor der Johanneskirche im Konzerthaus Psalmvertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy und die „Jubelmesse“ von Carl Maria von Weber auf.

Am 23. Mai werden in der Bergengruenstraße 57 Stolpersteine für Leopold und Rosa Lachmann und Siegfried Loewenthal verlegt.

Am 24. Mai lädt die Gemeinde in Kooperation mit dem "Tag der Nachbarn" zur "Nacht der offenen Kirchen" ein.

Ein Blechbläserkonzert mit Lesung unter Leitung von Bernhard Dieckmann ist am Pfingstsonntag im Garten des Pfarrhauses Diedersdorf zu erleben.

Bei einem Informations- und Gesprächsabend am 12. Juni informiert Pfarrer Otto Kohlstock über Südafrika.

Am 14. Juni findet ein Gemeindeabend zu Wilhelm Canaris mit Vortrag und Diskussion statt.

Der jährliche Gemeindeausflug führt am 15. Juni zur Zeestower Autobahnkirche und in die mittelalterliche Kirche St. Jacobi in Nauen.

Zum Willkommenstreffen für Neuzugezogene lädt die Gemeinde am 17. August ein.

Im September widmet sich die Gemeinde mit einer Predigtreihe der Jahreslosung „Suche den Frieden und jage ihm nach“. Der ehemalige Generalsuperintendent Martin-Michael Passauer spricht über „Bekennen und Bekenntnis in zwei Deutschen Diktaturen“.

Das Collegium Vocale führt am 21. September in der St. Matthäus-Kirche das „Dettinger Te Deum“ von Georg Friedrich Händel auf.

Das Kirchweih- und Gemeindefest wird am 22. September begangen.

Am 28. September findet ein Baby- und Kindertrödel statt.

Die AG Spurensuche lädt am 11. Oktober zu einem Gemeindeabend ein: „Unsere Nachbarn, ermordet als Juden: Hedwig und Georg Flatow.“

Am 14. Oktober geben Una Cho und Igor Schestajew ein Orgelkonzert in der Johanneskirche.

Pfarrerin Sonja Albrecht geht ab 20. Oktober in den Mutterschutz. Ende November wird Alma Jonte geboren.

Anna Thieme, GKR-Mitglied und Theologiestudentin, lädt zu vierzehntäglichen Treffen der „Jungen Erwachsenen“ ein.

Am 25. Oktober veranstaltet der Arbeitskreis Partnerschaft Wolgograd einen Abend mit Texten und Musik russischer Autoren und Komponisten „Nachbar Russland - nah und fern“ in der Johanneskirche.

Am 30. Oktober berichtet Dr. Tankred Stöbe auf Einladung der Frauengruppe bei einem Gemeindeabend über seine Tätigkeit für »Ärzte ohne Grenzen«.

Der Frauenchor führt am 1. November das Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Johanneskirche auf.

Der Große Herbstbasar von terre des hommes findet am 2. November statt.

Bei der Wahl zum Gemeindekirchenrat am 3. November werden Christine Jeep (209 Stimmen), Till Hagen (192 Stimmen), Dr. Martin Eisenhauer (178 Stimmen) und Anna Thieme (168Stimmen) gewählt. Ersatzälteste werden Leonard Unteutsch, Dr. Ricarda Vulpius und Sabine Tekir. Zusammen mit den vor drei Jahren gewählten Ältesten Clemens Kabel, Hans Schulz, Philine von Blanckenburg und Caroline Zeidler bilden sie den Gemeindekirchenrat. Die neuen Ältesten werden am 8. Dezember eingeführt. Caroline Zeidler wird erneut zur Vorsitzenden gewählt.

Am 8. November, dem Vorabend des 30. Jahrestags der Maueröffnung, leitet Bettina Röder ein Gespräch „Auf dem Weg zur friedlichen Revolution“.

Am 11. November lädt der Kindergarten zu Andacht und Laternenumzug am Martinstag ein.

Ein Gemeindeabend am 13. November mit dem Botschafter der Republik Litauen widmet sich dem „Baltischen Weg zur Unabhängigkeit“.

Am 17. November führt der Konzertchor der Johanneskirche das „Requiem“ von Antonín Dvořák in der Philharmonie auf.

Am Vormittag des Buß- und Bettags versammeln sich über 100 Kinder der Tews-Grundschule in der Johanneskirche zu dem Thema "Vertraut den neuen Wegen".

Am 27. November treffen sich Gemeindeglieder zum Adventskranz-Binden, der Erlös ist für Phepene bestimmt.

Zwischen dem 1. und 4. Advent findet der „Lebendige Adventskalender“ statt.

Johanneskantorei, Frauenchor, Kinderchor und Bläserensemble laden am 30. November zum Offenen Singen zum Advent ein.

Am 15. Dezember gibt die Johanneskantorei mit der Kantorei Nikolassee ein Adventskonzert in der Johanneskirche, u. a. mit dem „Magnificat“ von Antonio Vivaldi.

Zum Jahresende geht der Haus- und Kirchwart Michael Murawski nach 34 Dienstjahren in der Gemeinde in den verdienten Ruhestand. Sein Nachfolger wird Mustafa Fidanboy auf einer 50%-Stelle. Er bezieht die Dienstwohnung im Gemeindehaus. - Die Mitarbeiterin in der Küsterei Marina Utzt scheidet nach 10 Jahren aus dem Dienst der Gemeinde. Karin Putzke übernimmt die Spätsprechstunde in der Küsterei. - Elisabeth Schulze beendet ihre Vikariatszeit in Schlachtensee.

Zum Spendenprojekt von „Brot für die Welt“ 2019 bestimmen die KonfirmandInnen das Projekt „Straßenkinder in Kenia“. Bei den Heilig-Abend-Kollekten werden dafür 11.329,10 € gesammelt.

Jahresthema im Nachrichtenblatt ist 2020 „Kirche und Musik“.

2020

Am 24. Januar findet ein Gemeindeabend zu dem Thema statt „Als Christinnen und Christen vom Judentum lernen - Wie legt eine Rabbinerin oder ein Rabbiner die Bibel aus?“

Ab 1. Februar übernimmt Pfarrer Michael Juschka eine landeskirchliche Schulstelle in Berlin-Mitte. Er verabschiedet sich von der Gemeinde am 9. Februar mit einem Familiengottesdienst.

Am 8. März lädt die Jugend zu einem Hörspiel-Gottesdienst ein.

Am 1. April beginnt Pfarrerin Luping Huang ihren Entsendungsdienst in der Gemeinde.

Corona I

  • Seit dem 15. März fallen die Sonntagsgottesdienste wegen Corona aus. Die Kirche ist zu den Gottesdienstzeiten zur stillen Andacht geöffnet. Es finden keine Gemeindeveranstaltungen statt.
     
  • „Gott ist auch im Wohnzimmer“ - Ulrich Hansmeier und Petra Polthier schicken allen Interessenten regelmäßig eine Geschichte mit Material - den „Kindergottesdienst für zu Hause“ - per E-Mail zu.
     
  • In der Passions- und Osterzeit laden Installationen vor der Kirche zum Verweilen ein. Jeweils aktuelle Predigten liegen aus.
     
  • In eine große mit Wasser gefüllte Schale können blaue Glastropfen gelegt werden - für ein Anliegen, für ein Gebet. - Der Gebets-Pool füllte sich bis zum Ende der Aktion mit 2.059 Glassteinen.
     
  • Die Älteste Sabine Tekir näht Atemschutzmasken, die für eine Spende für wohltätige Organisationen, u. a. die Seemannsmission, erworben werden können.
     
  • Für das Streamen von Gottesdiensten – insbesondere die anstehenden Konfirmationsgottesdienste – wird das nötige Equipment angeschafft. Bis zum 17. Mai werden die Gottesdienste "virtuell" auf der Webseite der Gemeinde übertragen.
     

Der erste Gottesdienst nach dem Lockdown findet am 21. Mai zu Christi Himmelfahrt im Gemeindegarten statt. Unter Einhaltung von Corona-Bedingungen können wieder Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen stattfinden. Die Einschränkungen wirken sich aber sehr belastend für das Gemeindeleben aus, insbesondere was die Chöre angeht.

Die Gemeinde unterstützt das Projekt „Getragen in Gemeinschaft“ gemeinsam mit anderen Projektpartnern weiter finanziell, so dass es bis Ende 2021 gesichert ist.

Am 22. August startet der Konfirmationskurs mit 44 KonfirmandInnen mit einem Kennenlern-Wochenende.

Im September findet ein Basar mit Trödel, Textilien, Büchern, aber ohne Café, statt; ebenso ein Baby- und Kindertrödel.

Am 19. September holt Dirk Jordan einen für den 8. Mai geplanten Rundgang durch Schlachtensee in Erinnerung an die Befreiung im April 1945 nach. Wegen der starken Nachfrage folgt am 8. November ein zweiter Rundgang.

Pfarrer Juschka und Pfarrer Zeiske konfirmieren im September und Oktober in sieben Gottesdiensten 42 Jugendliche. Alle Gottesdienste werden live über die Gemeinde-Homepage gestreamt.

Sophie Heinze beginnt im Oktober als Elternzeitvertretung für Luise Kuhnt in der Jugendarbeit.

Vom 2. Oktober bis zum 1. November wird die Wanderausstellung „Vorgängerinnen - Der Weg von Frauen in das geistliche Amt“ in der Johanneskirche gezeigt. Die Ausstellung wird mit einer kleinen Feier eröffnet, an der Pfarrerin Gern und Pfarrerin Althaus teilnehmen.

Am 4. Oktober wird das Erntedankfest mit einer Familienkirche gefeiert.

Am 30. Oktober lädt der Arbeitskreis Partnerschaft Wolgograd zu einem literarisch-musikalischen russischen Abend „Feuervogel – russische Märchen“ in die Johanneskirche ein.

Corona II

Wegen des neuerlichen Lockdown ab November dürfen zwar noch Gottesdienste stattfinden, aber keine anderen Gemeindeveranstaltungen mehr.

Zum „Lebendigen Adventskalender“ treffen sich Gemeindeglieder mit dem Posaunenchor und Karin Gerlach am Akkordeon im Gemeindegarten an den Freitagen vor dem 2., 3., und 4. Advent.

Am 6. Dezember feiert Pfarrerin Albrecht nach Beendigung der Elternzeit einen Familiengottesdienst, es ist der letzte Präsenzgottesdienst in diesem Jahr.

Nachdem der Gemeindekirchenrat zunächst minutiös eine Corona gerechte Durchführung der Weihnachtsgottesdienste geplant hatte, beschließt er schweren Herzens, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Stattdessen ist die Kirche während der Gottesdienstzeiten vom 3. Advent an und am Heiligen Abend, den Weihnachtsfeiertagen und den kommenden Sonntagen offen, eine Pfarrerperson ist anwesend, Igor Schestajew spielt Orgel.

An Heiligabend wechseln Posaunenchor vor der Kirche und Orgelmusik mit Gesang und Lesung der Weihnachtsgeschichte in der Kirche einander ab. Ein Videogottesdienst und ein Krippenspiel sind auf der Homepage der Gemeinde zu sehen. Am 1. Feiertag hält Pfarrerin Albrecht, begleitet vom Posaunenchor, Kurzandachten am Schlachtensee.

Pfarrerin Huang verlässt Schlachtensee zum Jahresende und setzt ihren Entsendungsdienst in Teltow fort.

Jahresthema 2021 im Nachrichtenblatt ist „Digitale Kirche“.

Bearbeiter:

1908 bis 1989: Pfarrer Dr. Manfred Karnetzki

1990 bis 2020: Gisela Krehnke

Letzte Änderung am: 14.02.2021