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Dr. Sinja Klenk auf neuen Wegen

Sinja Klenk und ihr Mann wählten vor zwei Jahren die Johanneskirche zur Traukirche. Die beiden Chemiker aus Baden-Württemberg hatten in Berlin nach einer Heimatgemeinde gesucht und die Kirchengemeinde Schlachtensee hatte beide überzeugt.

Sinja Klenk kam nach ihrem Chemiestudium nach Berlin, um hier zu promovieren. Sie ließ sich zur Gemeindekirchenratswahl 2016 aufstellen und konnte seit Januar 2017 im Leitungsgremium als 1. Ersatzälteste mitarbeiten.

Leider muss uns Frau Klenk schon jetzt wieder verlassen. Sie schloss im November 2017 ihre Doktorarbeit ab und bewarb sich auf geeignete Stellen. Ab März wird sie in Ludwigshafen bei einem großen Chemieunternehmen arbeiten. Ihr fällt der Abschied unfassbar schwer und sie würde gern die Gemeinde mitnehmen. Auf der anderen Seite ist diese Anstellung auch ein großes Glück und eine sichere Basis für ihre weitere Lebensplanung.

Sinja Klenk erlebte unsere Gemeinde als ungewohnt offen und lebendig, als einen Ort, an dem Ideen ernst genommen werden und jede/r sich einbringen kann. Sie war beeindruckt vom Zusammenhalt der Menschen in der Gemeinde. Wertschätzendes Feedback und offene Herzen beglückten sie bei ihrem vielfältigen Mitwirken in Schlachtensee, z.B. beim Abendmahl oder als Lektorin. Sie lernte bei uns kennen, dass im Gottesdienst auch gelacht und geklatscht werden darf. Vor allem durch die spritzige Art der Vorsitzenden Caroline Zeidler bekam sie immer gute Laune und erlebte in dieser Atmosphäre einen Schlachtenseer Geist, den sie mit nach Worms nehmen will, wo sie wohnen wird.

Es ist schwierig, meinte Sinja Klenk, junge Menschen für die Gemeinde zu gewinnen. Eine Gemeinde muss man lieben. Die beruflichen Entwicklungen machen den Zugang für die jungen Erwachsenen schwer. Neuhinzugezogene sollten wir sammeln, einen Ort für sie schaffen, Angebote abends und am Wochenende überlegen oder einfach eine Laufgruppe bilden, die um den Schlachtensee joggt, und mit einem Morgenimpuls um 7.00 Uhr startet.

Sie dankt der Gemeinde, dass sie sich einbringen durfte. Frau Klenk arbeitete schwerpunktmäßig im Jugendbereich mit, begleitete eine Jugendfahrt, sprach ein persönliches Wort bei Konfirmationen und war bei allem stets konzentriert und liebenswert dabei.

Sie war für uns ein Geschenk. Wir wünschen Ihr und Ihrem Mann von Herzen alles Gute.

Wir werden die beiden sehr vermissen. Wir bleiben im Heiligen Geist und durch die modernen Medien miteinander verbunden.

Michael Juschka

Letzte Änderung am: 27.02.2018