Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

W. A. Mozart: Requiem, J. A. Hasse: Miserere c-Moll

25.11.2017

20:00 Uhr: Der Konzertchor der Johanneskirche im Berliner Dom

Mitwirkende:

Pia Bohnert - Sopran

Franziska Markowitsch - Alt

Christian Mücke - Tenor,

Hubert Kowalczyk - Bass

Konzertchor der Johanneskirche Schlachtensee

Berlin Sinfonietta

Orgel: Christoph Rüdt

Leitung: Stefan Rauh

Zu Mozarts Requiem von 1791 muss nicht mehr viel gesagt werden: Die von vielen Legenden umwobene Komposition zählt zu seinen beliebtesten und am häufigsten gespielten Chorwerken. Und dies, obwohl das Requiem nur zu zwei Dritteln von Mozart selbst verfasst wurde, der noch während der Komposition starb.

Der Dresdner Hofkapellmeister Johann Adolf Hasse (1699 – 1783) und sein Werk hingegen sind heute wenig bekannt. Dabei war „il divino sassone“, der „göttliche Sachse“, wie ihn manche Zeitgenossen nannten, im 18. Jahrhundert ein europaweit bekannter und einfluss-reicher „Star“-Komponist und -Dirigent, berühmt vor allem für seine Opern im italienischen Stil. Die Berliner Lindenoper - damals das größte Opernhaus Europas und das erste königliche Theatergebäude Preußens – wurde übrigens am 10. Oktober 1743 mit einer Opernkomposition von Hasse, „La clemenza di Tito“, eröffnet! 1730 komponierte Hasse das Miserere in c für die Karwoche. Die vorherrschende Stimmung dieses Stücks ist weniger von Buße und Zerknirschung geprägt, vielmehr klingt immer wieder der Opernkomponist durch. Ist Hasses Musik noch spätbarock – oder schon frühklassisch? Der alte Hasse jedenfalls wusste wohl, dass mit Mozart ein neuer Stern am Musikhimmel aufgegangen war: Als er 1771 die Oper „Ascanio in Alba“ des fünfzehnjährigen Mozart hörte, soll er gesagt haben: „Dieser Knabe wird uns alle vergessen machen.“

Wir laden Sie herzlich ein zu einem vielseitigen Konzert.

Ihr Konzertchor der Johanneskirche Schlachtensee

Karten erhalten Sie über die telefonische Kartenbestellung (030-89627286), per E- Mail über kartenverkauf(at)chor-berlin-schlachtensee.de, über eventim und an der Abendkasse.

Stefanie Zeidler