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RSSPrint

Lasst uns Leitungswasser trinken!

- Ein Impuls aus der Jahreslosung

Gott spricht: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.” (Offenbarung 21,6)

Manchmal ist es eine kleine Bemerkung, die etwas ins Rollen bringt. In dem Gesprächskreis für Theologie und Glaubensfragen haben wir uns beim letzten Treffen mit der Jahreslosung beschäftigt. Wir haben dabei auch über den Artikel von Cornelia Füllkrug-Weitzel, der Präsidentin von BROT FÜR DIE WELT, aus dem letzten Gemeindebrief gesprochen. Ihre Bemerkungen richten unseren Blick auf die Problematik der globalen Wasserversorgung und fragen nach unserer eigenen Verantwortung im Umgang mit den Ressourcen. Im Gespräch sagte dann eine Teilnehmerin: „Lasst uns in der Gemeinde doch einfach nur Leitungswasser trinken.“

In der Gemeindeleitung hatten wir uns bereits öfter über das Thema der Getränkeversorgung ausgetauscht und hier noch keine gute Lösung gefunden. Im letzten Jahr haben wir Apfelschorle und Mineralwasser in Plastikflaschen anliefern lassen. Allein aus ökologischer Perspektive ist das problematisch.

Wir haben uns nun entschlossen, es einfach einmal auszuprobieren. Bis Ende des Jahres werden wir kein Mineralwasser und keine Apfelschorle mehr kaufen, sondern in unseren schönen Glaskrügen Leitungswasser zur Verfügung stellen. Damit vermeiden wir eine große Menge an Plastikflaschen. Das Geld, das dabei in den kommenden 11 Monaten eingespart wird, werden wir für ein Projekt von BROT FÜR DIE WELT spenden, die in diesem Jahr ja den Schwerpunkt "Wasser" gewählt haben.

Kaffee und Tee wird es auch weiterhin geben. Und natürlich werden wir auch flexibel sein und bei besonderen Anlässen wie dem Gemeindefest Ausnahmen machen. Doch bei ganz normalen Veranstaltungen gibt es in diesem Jahr ab sofort Leitungswasser, das bei uns ja eine sehr gute Qualität hat.

Wie es nach diesem Jahr weitergeht? Das werden wir sehen. Dieses Jahr wollen wir auf jeden Fall nutzen und uns immer wieder die Worte der Jahreslosung vor Augen führen und uns daran erinnern, dass sauberes Wasser ein Geschenk ist.

Sonja Albrecht

Letzte Änderung am: 04.02.2018